Geh bis zum Geländer. Direkt vor dir, jenseits des Tals der Baixa, erhebt sich der Burghügel, und rechts davon steigen Graça und São Vicente de Fora in Stufen an. Es ist eine der vollständigsten Aussichten auf Lissabon.
1Vom Schuttplatz zum Garten
Der Ort hat eine ziemlich unromantische Vergangenheit. Im 18. Jahrhundert war hier ein großes Reservoir geplant, um den Aquädukt Águas Livres zu erweitern, doch das Erdbeben von 1755 änderte die Prioritäten, und das Gelände endete als Müllhalde. Um 1830 machte die nahe stationierte Polizeiwache daraus einen Gemüsegarten, und bald darauf machte die Stadtverwaltung einen öffentlichen Garten daraus. Er hat zwei Ebenen: die obere mit der Aussicht und eine ruhigere untere.
2Der Zeitungsmann und der Ardina
Such das Denkmal für Eduardo Coelho, der 1864 den Diário de Notícias gründete. Es ist ein Werk des Bildhauers Costa Motta und wurde 1904 enthüllt. Zu seinen Füßen erinnert ein Ardina, ein Zeitungsjunge, an die Kinder, die einst die Schlagzeilen durch die Straßen riefen.
Am Geländer hilft dir eine Fliesenkarte, allem, was du siehst, einen Namen zu geben.
3Worauf du achten solltest
- Das Castelo de São Jorge, direkt gegenüber, mit der Kathedrale etwas weiter unten.
- Die Fliesenkarte, zur Orientierung.
- Der Elevador da Glória, die gelbe Standseilbahn, die nur wenige Schritte entfernt von der Avenida da Liberdade ankommt.
Belegt
Der Garten wurde im 19. Jahrhundert auf einem nach 1755 ungenutzten Gelände angelegt, und Costa Mottas Denkmal für Eduardo Coelho stammt von 1904.
Quellen und Nachweise
Câmara Municipal de Lisboa, Jardim de São Pedro de Alcântara; Visit Lisboa, Miradouros; Carris, Ascensor da Glória.
Fotos:
- Aussichtspunkt São Pedro de Alcântara mit Blick auf Lissabon und die Burg: Jorge Franganillo from Barcelona, Spain, CC BY 2.0.
Fehler entdeckt? Schreib uns und wir sehen es uns an.
