Vor dir siehst du das modernste Bild Málagas: einen Würfel aus Glas und Stahl mit farbigen Quadraten, der je nach Licht anders aussieht. Eigentlich ist er das Oberlicht eines Museums direkt unter deinen Füßen.

1Ein Museum unter dem Kai

Das Gebäude, El Cubo genannt, also der Würfel, entwarfen die städtischen Architekten Javier Pérez de la Fuente und Juan Antonio Marín Malavé. Seine Ausstellungsräume liegen unter dem Platz. Am 28. März 2015 eröffnete hier das Centre Pompidou Málaga, die erste Auslandsfiliale des großen Pariser Zentrums für moderne Kunst. Es zeigt Werke aus seiner Sammlung des 20. und 21. Jahrhunderts in Ausstellungen, die alle paar Jahre wechseln.

Die Farben des Würfels sind selbst ein Kunstwerk: die Installation „Incubé“ des französischen Künstlers Daniel Buren aus dem Jahr 2015. Sie kam so gut an, dass die Stadt sie 2017 kaufte.

2Der Hafen kehrt zur Stadt zurück

Über ein Jahrhundert lang trennte ein Zaun den Hafen vom Zentrum. Im November 2011 eröffnete der Muelle Uno – eine Promenade mit Geschäften und Restaurants auf dem alten Kai –, und die Stadt eroberte sich ihr Ufer zurück. Der Palmeral de las Sorpresas mit seinen weißen Pergolen vervollständigt diesen Spaziergang am Wasser.

Der Kai selbst ist alt: Der Grundstein des modernen Hafens wurde am 1. Januar 1588 unter Philipp II. ins Wasser gesenkt.

3Worauf du achten solltest

  • Burens farbige Glasfelder und wie sie die Schatten auf dem Boden einfärben.
  • Die Alcazaba und der Gibralfaro über der Stadt, vom Kai aus gesehen.
  • Die großen Jachten im benachbarten Jachthafen.

Belegt

Das Centre Pompidou Málaga wurde am 28. März 2015 in El Cubo eröffnet; Daniel Burens Werk „Incubé“ stammt von 2015.

Quellen und Nachweise

Centre Pompidou Málaga (centrepompidou-malaga.eu); Stadt Málaga, Museumsagentur; Hafen von Málaga, Hafenbehörde.

Fotos:

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