Vor dir steht das älteste Gebäude, das in Dubai noch aufrecht steht. Beeindruckend ist nicht seine Größe, sondern sein Alter: Als sein erster Turm errichtet wurde, war dieser Ort ein kleines Dorf von Fischern und Perlentauchern.

1Ein Turm für den Blick auf Wüste und Meer

Der älteste Teil ist der runde Wachturm, den man meist auf etwa 1787 datiert. Er wurde aus dem gebaut, was zur Hand war: Blöcke aus Korallen und Muscheln, aus dem Meer geholt und mit Kalkmörtel verbunden. Später kamen Mauern und weitere Türme hinzu, die ein quadratisches Geviert bildeten und die Siedlung zur Landseite hin schützten.

2Fünf Leben in einem Gebäude

Im Lauf der Jahre diente das Fort als Residenz und Regierungssitz des Herrschers, als Lager für Waffen und Munition und sogar als Gefängnis. 1971, im selben Jahr, in dem die Vereinigten Arabischen Emirate entstanden, eröffnete im Inneren das Dubai Museum, und 1995 kamen unterirdische Säle hinzu, die das Leben vor dem Öl zeigen: den Souk, das Perlentauchen, die Koranschule und die Wüste.

Es war das erste große Museum in einer Stadt, die innerhalb weniger Jahrzehnte fast ihre gesamte frühere Landschaft auslöschen sollte.

In den letzten Jahren wurde das Fort restauriert und das Museum erneuert. Prüfe daher auf der offiziellen Website, ob du es von innen besichtigen kannst, bevor du planst.

3Worauf du achten solltest

  • Der runde Turm, der älteste Teil der Anlage.
  • Die Struktur der Mauern, unter deren Putz du den Korallenstein erahnen kannst.
  • Der Größenunterschied zwischen dem Fort und dem Minarett der Moschee nebenan.

Belegt

Der älteste Turm des Forts stammt von etwa 1787; das Gebäude beherbergt seit 1971 das Dubai Museum, das 1995 um unterirdische Säle erweitert wurde.

Quellen und Nachweise

Dubai Culture & Arts Authority, Al Fahidi Fort and Dubai Museum; Gulf News, «1787 to now: Dubai’s oldest building – the story of Al Fahidi Fort»; Frauke Heard-Bey, «From Trucial States to United Arab Emirates» (Motivate).

Fotos:

  • Fassade des Al-Fahidi-Forts mit dem Eingang des Dubai Museum und Kanonen: أمين علوان, CC BY-SA 4.0.

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