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Budapest · Geschichte

Budapest von 1849 bis 1989: das Pester Donauufer

Auf knapp zwei Kilometern im Stadtteil Lipótváros drängt sich die ganze neuere Geschichte Ungarns zusammen: die Revolution von 1848, die österreichische Vergeltung, die deutsche Besatzung, der Terror von 1944, die sowjetische Herrschaft und der Fall des Kommunismus. Diese Route führt dich der Reihe nach hindurch, von der Donau bis zur Basilika.

  • 6 Stationen
  • 2,4 km
  • 2 h
  • Kostenlos
Haupteingang des Ungarischen Parlaments mit seinen steinernen Löwen

Die Route

Station für Station

  1. 1 Ungarische Akademie der WissenschaftenEin Palast, der aus einer einzigen Geste entstand: dem Tag, an dem ein junger Graf ein ganzes Jahreseinkommen stiftete, damit Ungarn eine Wissenschaft in eigener Sprache bekam.
  2. 2 Schuhe am DonauuferSechzig Paar eiserne Schuhe am Wasser: das schlichteste und erschütterndste Mahnmal Budapests.
  3. 3 Parlament und Kossuth-PlatzDas größte Gebäude Ungarns, entworfen für das Millennium der Nation, und ein Platz, auf dem 1956 Blut floss.
  4. 4 Ewiges Licht für BatthyányEine Flamme, die nie erlischt, an der Ecke, an der Ungarns erster Ministerpräsident erschossen wurde.
  5. 5 FreiheitsplatzDer widersprüchlichste Platz Budapests: ein sowjetischer Obelisk, ein bronzener US-Präsident und ein Kardinal, der fünfzehn Jahre in einer Botschaft lebte.
  6. 6 StephansbasilikaEin halbes Jahrhundert Bauzeit, eine eingestürzte Kuppel und eine Kirche, die genau so hoch ist wie das Parlament.

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Was dich erwartet

Budapest von 1849 bis 1989: das Pester Donauufer

Erinnerung auf Straßenhöhe

Eine Lampe, die nie erlischt, sechzig Paar eiserne Schuhe und nachgebildete Einschüsse in einer Fassade: Hier kannst du Geschichte mit eigenen Augen sehen.

Die großen Namen

Széchenyi, Batthyány, Kossuth und Kardinal Mindszenty: die Menschen, die das moderne Ungarn geprägt haben, genau dort, wo sie lebten oder starben.

Ohne Umwege

Ein ebener Spaziergang von zwei Stunden von der Kettenbrücke bis zur Stephansbasilika.