Blick über Neapel mit Hafen, Golf und dem Vesuv im Hintergrund
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Free Tours in Neapel

Dreitausend Jahre Könige, Heilige und Totenschädel am Fuß des Vesuvs.

  • 3 Themenrouten
  • 17 Stationen
  • Audioguide

Neapel wurde als griechische Kolonie gegründet, war sechs Jahrhunderte lang Hauptstadt eines Königreichs und besitzt bis heute die größte Altstadt Italiens, seit 1995 UNESCO-Welterbe. Burgen am Meer, Barockkirchen, die Volksfrömmigkeit um die Seelen im Fegefeuer und die beste Pizza der Welt teilen sich hier dieselben Gassen. Drei kostenlose Routen, um die Stadt zu Fuß und in deinem eigenen Tempo zu entdecken.

Die Karte

Die ganze Stadt zu Fuß.

Die Routen kreuzen sich in der Altstadt. Tipp auf einen Punkt, um zu sehen, welche Geschichte dich dort erwartet.

Geschichte Geheimnisse & Legenden Mix

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Was essen

So schmeckt Neapel

Die Gerichte, die du unbedingt probieren musst, und die Traditionslokale, die sie seit Jahren servieren.

Ragù napoletano

Mit Bolognese hat er nichts zu tun: Große Stücke Rind- und Schweinefleisch garen stundenlang in Tomaten, auf kleinster Flamme, bis die Soße nur noch leise blubbert. Die Neapolitaner nennen das „pippiare“. Mit der Soße wird die Pasta angemacht, oft von Hand gebrochene Ziti, das Fleisch kommt danach als zweiter Gang. Bei Tandem, gleich bei Spaccanapoli, ist er die Spezialität des Hauses.

Wo du es probieren kannst

Pizza fritta und Frittatina

Die Pizza der Gassen: Teig, gefüllt mit Ricotta, Schweinegrieben und Tomate, dann in brutzelndem Öl frittiert. Dazu gibt es die Frittatina, eine panierte Kugel aus Nudeln, Béchamel und Erbsen. Beides isst man im Stehen auf der Straße, in Papier gewickelt.

Wo du es probieren kannst

Pasta e patate con provola

Das einfachste und beliebteste Gericht der neapolitanischen Hausküche: kurze Nudeln und Kartoffeln, die zusammen in einem Topf mit Sellerie, Zwiebel und etwas Tomate garen, bis alles cremig ist. Zum Schluss kommt geräucherte Provola dazu, die beim Schmelzen Fäden zieht. Ehrliche Trattoria-Küche ohne Schnickschnack, wie bei Nennella nahe der Via Toledo, wo du zwischen vollen Tischen und scherzenden Kellnern isst.

Wo du es probieren kannst

Babà

Ein pilzförmiger Hefekuchen, so lange in Rumsirup getränkt, bis er tropft. Er kam mit den Hofköchen aus Frankreich, und die Neapolitaner haben ihn sich ganz zu eigen gemacht. Scaturchio serviert ihn seit dem frühen 20. Jahrhundert an der Piazza San Domenico.

Wo du es probieren kannst

Caffè

Kurz, dicht und in einer glühend heißen Tasse serviert, oft mit einem Glas Wasser, um vorher den Gaumen zu reinigen. Er ist auch eine Geste der Solidarität: Der „caffè sospeso“, ein im Voraus für einen Unbekannten bezahlter Kaffee, ist ein neapolitanischer Brauch.

Wo du es probieren kannst

Italien

Lauf einfach los. Die Geschichten bringen wir mit.