Wien an einem TagKaiser, Geschichte und Legenden an einem Tag
Starte früh mit der Route «Wiens Highlights»: vom Stephansdom zur Karlskirche, vorbei an Graben, Hofburg, Albertina und Staatsoper. Danach gehst du zurück Richtung Wollzeile und isst ein Wiener Schnitzel bei Figlmüller. Nachmittags führt die Geschichtsroute von der Ruprechtskirche, der ältesten Kirche Wiens, zum Heldenplatz; es gibt viel Kopfsteinpflaster, also bequeme Schuhe. Am Abend führt dich die Mysterien-Route vom Stock im Eisen zur Blutgasse und endet im Griechenbeisl, wo du einen Tafelspitz essen kannst.
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Am Vormittag
Wiens Highlights: vom Stephansdom zur Karlskirche
- StephansdomDas Herz Wiens: ein romanisches Riesentor, ein 136 Meter hoher gotischer Turm und ein buntes Dach, das 1945 aus der Asche entstand.
- Graben und PestsäuleEin römischer Graben, der zu Wiens elegantester Promenade wurde, mit dem Denkmal in der Mitte, das ein Kaiser aus Dank für das Ende der Pest errichtete.
- Michaelerplatz und HofburgDas prächtige Tor zum Palast, von dem aus die Habsburger über sechs Jahrhunderte herrschten, gegenüber einer Fassade, die Wien schockierte.
- AlbertinaEin Palast auf einem erhaltenen Stück der Stadtmauer, Heimat von Dürers Feldhase und rund einer Million Zeichnungen und Druckgrafiken.
- Wiener StaatsoperDas erste große Gebäude an der Ringstraße, von der Kritik bei der Eröffnung so zerrissen, dass keiner ihrer beiden Architekten die Vollendung erlebte.
- KarlskircheDas Gelübde eines Kaisers in der Pestzeit wurde zu Wiens spektakulärster Barockkirche, mit zwei Säulen, die dem antiken Rom abgeschaut sind.
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Mittagessen
Probier Wiener Schnitzel bei Figlmüller. Wollzeile 5, Viena
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Am Nachmittag
Von Vindobona zum Balkon von 1938: zweitausend Jahre Wien
- RuprechtskircheDie älteste noch erhaltene Kirche Wiens, auf dem einstigen Rand des römischen Lagers gelegen.
- Hoher Markt und AnkeruhrUnter dem Platz liegen die Häuser römischer Offiziere; darüber lässt eine Jugendstiluhr die großen Gestalten der Wiener Geschichte defilieren.
- JudenplatzDer Platz des mittelalterlichen jüdischen Wien, 1421 zerstört, trägt heute eine Betonbibliothek, deren Bücher niemand öffnen kann.
- Am HofDer größte Platz der Altstadt war der erste Hof der Herzöge von Österreich und Schauplatz einer Lynchjustiz in der Revolution von 1848.
- BallhausplatzEin Name, der von einem Ballspiel stammt und für Österreicher heute das bedeutet, was Downing Street für die Briten ist.
- Heldenplatz und Neue BurgEin Platz, der einer napoleonischen Sprengung entstammt, zwei Helden zu Pferd und der Balkon, von dem Hitler den Anschluss verkündete.
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Am frühen Abend
Das Wien des Basilisken: Teufel, Pest und ein ungeklärter Tod
- Mozarts SterbehausHier starb Mozart in den frühen Morgenstunden des 5. Dezember 1791, mit einem halb fertigen Requiem und einem Gerücht, das nie ganz verschwunden ist.
- Stock im EisenEin mittelalterlicher Fichtenstamm voller Nägel, hinter Glas an Wiens belebtester Ecke, mit einem Vorhängeschloss, das noch nie jemand öffnen konnte.
- Der unvollendete Turm des StephansdomsEin Turm, der auf halber Strecke stehen blieb, ein Baumeister, der vom Gerüst stürzte, und ein Christus, der angeblich Zahnweh hatte.
- BlutgasseEine mittelalterliche Gasse mit einem beunruhigenden Namen, ein Massaker an den Templern, das nie stattfand, und Wiens berühmtester Bewohner gleich um die Ecke.
- BasiliskenhausDer Sage nach erschien in einem Bäckerbrunnen ein Ungeheuer, dessen Atem töten konnte. Seine steinerne Gestalt wacht noch immer über die Gasse.
- Griechenbeisl und der liebe AugustinWiens ältestes Wirtshaus hält die Erinnerung an einen Pfeifer wach, der der Sage nach seinen Rausch in einer Pestgrube ausschlief und singend wieder herauskam.
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Abendessen
Probier Tafelspitz bei Griechenbeisl. Fleischmarkt 11, Viena
